Rückenschmerzen – Was die Krankenkassen bezahlen

Dreiviertel aller Erwachsenen Menschen leidet an Rückenproblemen bis hinzu Rückenschmerzen. Schuld ist die falsche Körperhaltung, lange Arbeitstage am Schreibtisch, viel zu wenig Bewegung und das daraus resultierende Übergewicht. Rückenschmerzen lassen […]

Dreiviertel aller Erwachsenen Menschen leidet an Rückenproblemen bis hinzu Rückenschmerzen. Schuld ist die falsche Körperhaltung, lange Arbeitstage am Schreibtisch, viel zu wenig Bewegung und das daraus resultierende Übergewicht. Rückenschmerzen lassen sich behandeln und das auf vielfältige Art und Weise, doch Krankenkassen übernehmen hier nicht alle Leistungen.

rückenproblemeDas zahlen alle Kassen

Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen viele Behandlungsmethoden, wenn es um Rückenschmerzen geht. Dies gilt auch für eine Krankenversicherung für Beamtenanwärter, vorausgesetzt man kommt mit Rückenleiden durch die Gesundheitsprüfung. In erster Linie zählen dazu Medikamente und die Behandlung eines niedergelassenen Arztes. Auch eine Behandlung in einer Klinik wird übernommen, genauso wie die dort verwendeten Heilmittel. Jeder Patient hat aber auf andere Leistungen Anspruch, das hängt davon ab ob die verordnete Maßnahme “notwendig“, “zweckmäßig” oder “ausreichend” ist. Ein weiterer Punkt, der zu beachten ist, dass die Maßnahme wirtschaftlich sein muss, eine Krankenkasse darf keine Maßnahme bezahlen, die zu teuer ist.

Auf einige Behandlungen haben alle Patienten einen Anspruch. Im Bezug auf die Rückenschmerzen sind das in erster Linie Medikamente, Operationen, Krankengymnastik, medizinische Bäder, Heilmittel, Massagen und Elektrotherapien. Diese Heilmittel lindern die Rückenschmerzen in erster Linie und sind nicht zur Heilung da. Bevor eine gesetzliche Krankenkasse diese Heilmittel übernimmt, muss ein Rezept von einem Arzt, bevorzug einem Physiotherapeuten, ausgestellt werden. Krankenkassen zahlen ausschließlich Heilmittel die eine nachgewiesene therapeutische Wirkung haben. Volljährige Patienten müssen auch hier einen Teil selber übernehmen. Diese Zuzahlung beträgt zehn Prozent von den Gesamtkosten des Heilmittels.

Dr. med. Peter Weih erklärt in seinem Video, die häufigsten Ursachen für Rückenschmerzen und deren Behandlungsmöglichkeiten:

 

Was die Kassen nun auch bezahlen

Lange Zeit wurde von den Krankenkassen nur eine bestimmte Richtung bezahlt, es gab kaum Veränderungen. Mittlerweile zahlen die Kassen, bei Rückenschmerzen auch Akupunktur. Diese Behandlung muss wieder ein Arzt verschreiben und sie muss zur Linderung von chronischen Schmerzen gedacht sein.

zahlungenAber hier gelten Regeln, die eingehalten werden müssen. Die Schmerzen müssen seit mindestens einem halben Jahr vorhanden sein und der Arzt muss eine Zusatzausbildung in dem Bereich besitzen. Die Krankenkassen übernehmen aber nur zehn Sitzungen. Eine erneute Behandlung kann angestrebt werden, aber erst nach zwölf Monaten. Auch eine Homöopathie Behandlung wird von den Krankenkassen übernommen. Das war vor einiger Zeit auch noch nicht denkbar. Hier übernimmt die Kasse jedoch bloß die Beratung bei einem Facharzt, Medikamente in dem Bereich müssen vom Patienten meist selber getragen werden.

Diese Sachen zahlt keine Kasse

Es gibt bestimmte Sachen die Gesetzliche Krankenkassen nach den gesetzlichen Bestimmungen nicht übernehmen dürfen. Dazu zählen auch die Behandlungen bei Heilpraktikern. Viele Kassen bieten ihren Versicherten aber in einem solchen Fall eine Zusatzversicherung an. Hier hilft es die Kassen untereinander zuvergleichen, da viele Angebote sich unterscheiden.