Was Sie tun können, um besser zu hören

Das Wichtigste in Kürze Im Laufe der Jahre verschlechtert sich bei vielen Menschen ihre Hörfähigkeit. Dieser Prozess beginnt langsam und verstärkt sich häufig nach dem 50. Lebensjahr. Neben der Pflege […]

Das Wichtigste in Kürze

  • Im Laufe der Jahre verschlechtert sich bei vielen Menschen ihre Hörfähigkeit. Dieser Prozess beginnt langsam und verstärkt sich häufig nach dem 50. Lebensjahr.
  • Neben der Pflege Ihrer Hörgesundheit ist es wichtig, regelmäßig einen Spezialisten aufzusuchen, wenn Sie eine Hörminderung feststellen. Wir geben Ihnen hier Tipps, wie Sie das Hören auf natürliche Weise verbessern können.
  • Schützen Sie Ihre Ohren immer vor zu lauten Geräuschen. Entfernen Sie beispielsweise auch überschüssiges Ohrenschmalz.

Wie Sie Ihr Hörvermögen verbessern können

Wenn Sie beim Sport eine Fertigkeit trainieren, werden Sie in der Regel auch besser darin. So ähnlich funktioniert auch das Training Ihrer Hörfähigkeit. Sobald Sie beim Audiologen einen Termin buchen, wird er Ihnen bestimmte Methoden zur Verbesserung Ihrer Hörgesundheit empfehlen.

In diesem Ratgeber stellen wir Ihnen ebenso Lösungen vor, mit denen Sie Ihr Gehör verbessern können.

Reduzierung der Lautstärke

Wenn Sie Ihre Ohren häufig mit einer zu hohen Lautstärke belasten, kann es zu einer Verschlechterung der Hörfähigkeit und damit zu einem Hörverlust kommen. Eine einfache Methode, Ihre Hörgesundheit zu verbessern, besteht darin, die Musik im Kopfhörer leiser zu drehen.

Denn die Intensität der Lautstärke und die Dauer der Belastung gehen Hand in Hand. Je lauter der Ton, desto kürzer ist die Zeit, die Sie ihm gefahrlos zuhören können. Es ist immer ratsam, eine Lautstärke beizubehalten, die es Ihnen ermöglicht, die Schwingungen eines guten Liedes auch ohne Hörschaden zu genießen.

Mit dem Rauchen aufhören

Wussten Sie, dass Rauchen Ihr Gehör beeinträchtigen kann? Neben all den anderen guten Gründen, mit dem Rauchen aufzuhören, haben wir noch einen weiteren für Sie. Forscher in Japan haben herausgefunden, dass ein unbestreitbarer Zusammenhang zwischen Rauchen und einer Hörminderung besteht.

Laut Studien haben Raucher im Vergleich zu Nichtrauchern ein um 60 Prozent höheres Risiko, einen Hörverlust zu entwickeln. Denn nur eine gute Durchblutung und eine ungestörte Sauerstoffzufuhr, sorgen für den Erhalt der Zellen im Innenohr. Hören Sie daher mit dem Rauchen auf und verbessern Sie Ihre Hör- und Lebensqualität!

Anzumerken gilt es, dass auch Nichtraucher, die mit einem Raucher zusammenleben, ihr Gehör schädigen können.

Sportliche Betätigung

Treiben Sie täglich Sport! Denn Bewegung ist für die Gesundheit Ihrer Ohren und des Körpers wichtig. Sie müssen nicht jeden Tag einen Halbmarathon laufen, um in Form zu bleiben. Gehen Sie spazieren, führen Sie Ihren Hund aus oder arbeiten Sie im Garten. Diese Tätigkeiten sorgen für eine gute Durchblutung. Davon profitiert auch die Gehörschnecke des Innenohrs.

Vermeiden Sie es beim Laufen, zu laute Musik zu hören. Denn laute Geräusche können die Härchen im Innenohr schädigen. Diese Haarzellen regenerieren sich nicht, sodass Ihr Gehör dauerhaft leidet, wenn sie absterben oder beschädigt werden.

Reinigen der Ohren

Falls sich in Ihren Ohren zu viel Cerumen (Ohrenschmalz) angesammelt hat, kann das Ihr Gehör beeinträchtigen. Diese dicke, wachsartige Substanz, härtet mit der Zeit aus. Die Produktion von Cerumen ist von Person zu Person unterschiedlich.

Unbehandelte Ohrenschmalzansammlungen können zu Hörverlust, Reizungen und Ohrenschmerzen führen. Aber keine Sorge, nach einer professionellen Entfernung von einem Übermaß an Ohrenschmalz, verschwinden diese Symptome auch wieder und Ihre Ohren sind wieder empfänglich für Geräusche.

Vitamine einnehmen

Achten Sie auf eine gesunde und ausgewogene Ernährung. Einige Lebensmittel können helfen, Ihre körperliche Leistungsfähigkeit, Ihr Sehvermögen und sogar Ihr Hörvermögen zu verbessern. Mehrere Vitamine und Mineralien werden mit einer Verbesserung der Ohrenfunktion und des Gehörs in Verbindung gebracht.

So fördert Folsäure die Durchblutung Ihrer Ohren sowie die Energieproduktion in den für das Gehör verantwortlichen Zellen. Magnesium wiederum unterstützt die Nervenfunktion im Hörsystem. B-Vitamine sorgen für die Regulierung des Flüssigkeitshaushalts und die Optimierung der Sauerstoffnutzung in den Ohren. Auch Zink trägt zu einem besseren Hörvermögen bei und unterstützt zudem das Immunsystem Ihres Körpers.

Besprechen Sie sich unbedingt mit Ihrem Arzt, bevor Sie Nahrungsergänzungsmittel einnehmen.

Praktizieren von Yoga

Einige Positionen beim Yoga wie etwa der “herabschauende Hund” können dabei helfen, die Haltung zu verbessern, was sich auf indirektem Weg auch positiv auf die Gesundheit der Ohren auswirken soll. Denn das sauerstoffreiche Blut gelangt schneller zum Kopf. Regelmäßiges Yoga kann nebenbei die Konzentration steigern, die Durchblutung der Ohren erhöhen und die allgemeine Gesundheit, unterstützen.

Rollen Sie Ihre Matte zu Hause einfach dort aus, wo es für Sie bequem ist. Für Ihre Yogastunde brauchen Sie nicht unbedingt einen Lehrer oder eine Lehrerin. Wenn Sie Yoga in Ihren Alltag integrieren, können Sie effektiv etwas für Ihre Gesundheit, insbesondere für Ihre Augen und Ohren tun.

Meditation

Viele Menschen sind heutzutage langfristigem Stress ausgesetzt. Es ist keine große Überraschung, dass Stress Auswirkungen auf die empfindlichen Teile Ihrer Ohren hat. Die Meditation reduziert diese Stressreaktion und verringert auch ihre schädigenden Auswirkungen.

Diese Übung geht sogar noch einen Schritt weiter: Bei Studien hat es sich herausgestellt, dass Meditation das Gehör tatsächlich verbessert. Denn wenn Sie sich entspannen und tief durchatmen, wird die Durchblutung des Gehirns angeregt. Infolgedessen können Sie auch Geräusche wahrnehmen, die Ihnen ansonsten entgangen wären.

Mit einem Klick auf den folgenden Link erhalten Sie weitere Tipps, wie Sie Ihr Gehör verbessern können: https://www.plus-magazin.com/fit-und-gesund/15-tipps-fuer-gutes-hoeren/

Hörtest durchführen

Wenn Sie bei sich eine Hörminderung feststellen, dann zögern Sie nicht lange. Buchen Sie einen kostenlosen Hörtest in einem Fachgeschäft. Ihr Audiologe wird bei der umfassenden audiologischen Begutachtung, das Ausmaß Ihres Problems erkennen und Ihnen mitteilen, wie es am besten zu behandeln ist. Siehe auch: www.der-hoerprofi.de

Hörgeräte nutzen

Falls sich Ihre Hörprobleme nicht mit Yoga und Meditation etc. lösen lassen, wenden Sie sich an einen Hörakustiker oder eine Hörakustikerin. Diese Experten werden Ihnen Hörgeräte empfehlen, die zu Ihrem Grad der Schwerhörigkeit passen. Sie können aus einer Vielzahl von diskreten, leistungsstarken Modellen auswählen.

Die heutigen Hörsysteme sehen nicht nur gut aus, sie helfen Ihnen auch, besser zu hören.