Hilfe ich schlafe nicht ein! Was Sie tun können

Wir alle wissen, dass ein gesundes Schlafverhalten lebenswichtig ist. Körper und Seele benötigen diese (meist) nächtliche Ruhephase zur Regeneration. Nun leiden aber rund 25 % aller Erwachsenen an Ein- und […]

Wir alle wissen, dass ein gesundes Schlafverhalten lebenswichtig ist. Körper und Seele benötigen diese (meist) nächtliche Ruhephase zur Regeneration. Nun leiden aber rund 25 % aller Erwachsenen an Ein- und Durchschlafstörungen. Eine Einschlafphase, die länger als eine halbe Stunde dauert, liegt außerhalb der Normalität. Oftmals bewirkt bereits eine Änderung der Gewohnheiten wahre Wunder – Verzicht auf den abendlichen Absacker, dafür einige Entspannungsübungen. Die Schlafwissenschaftler gliedern die Einschlafprobleme in drei Faktoren:

  • die organischen Ursachen, wie Schmerzen und Krankheiten
  • die psychischen Ursachen wie Sucht, Depression, aber auch Konflikte und Langzeitbelastung
  • die äußeren Ursachen, dazu gehören Belästigung durch Lichteinwirkung und Lärm, Wetterfühligkeit, körperliche Anstrengung

Bei den meisten Einschlafproblemen helfen kleine Tricks in eigener Regie, bei anderen ist die fachkundige Hilfe von Medizinern gefragt.

Schmerzen und Krankheiten

Generell gilt, dass organisch bedingte Leiden, wie Schmerzen und Krankheiten, aber auch Schwangerschaft und Störungen im Organismus zu Einschlafproblemen führen. Dagegen rezeptieren Ärzte schlaffördernde Medikamente. Oft verwechselt wird das allerdings mit der Problematik folgender Situation, die man häufig in den Abendstunden in Kliniken antrifft: Der eine Bettnachbar liest bei Palastbeleuchtung, der andere kommentiert ungefragt die laufende Fernsehsendung. Der so geplagte Schlafwillige ist da leicht versucht, nach einem Schlafmittelchen zu verlangen. Hat er aber eine Wohlfühl-CD mit einem Fantasiespaziergang, einen tragbaren CD-Player und eine Schlafmaske im Gepäck, kann er möglicherweise auf die chemische Keule verzichten. Harmonische Klänge tragen ihn in Morpheus Arme. Auch bleibt ihm dieses eigenartig schwerelose Gefühl im Hirn erspart, das bis in den nächsten Vormittag hinein anhält und bei der Krankengymnastik gar nicht dienlich ist. Eigeninitiative ist daher in solchen Fällen angesagt.

Suchtkrankheiten und Depressionen

Psychisch bedingte Einschlafprobleme von suchtkranken und depressiv-veranlagten Menschen bedürfen der professionellen Hilfe von Fachärzten und Therapeuten. In Absprache mit den Patienten wird festgelegt, welche Maßnahmen zur Schlafförderung diese in Eigenregie durchführen können.

lärm und stress

Stress, Ärger und Sorgen

Wieder einmal hat man den Tag mehr schlecht als recht hinter sich gebracht. Die Arbeit ist erledigt, die Kinder liegen im Bett, der Fernseher ist ausgeschaltet. Eigentlich sollte jetzt die wohlverdiente Nachtruhe folgen, schließlich klingelt in sieben Stunden der Wecker und alles beginnt von neuem. Nur der Schlaf stellt sich nicht ein. Er kommt nämlich nicht auf Knopfdruck, und er lässt sich auch nicht erzwingen. Der Mensch wirft sich von einer Seite auf die andere und verfällt ins Grübeln.  Sei es nun der aktuelle Ärger mit dem Chef oder die erdrückenden Schulden: Die rede ist von äußeren Ursachen. Hier gilt: Für Konflikte müssen Lösungen gefunden werden. Tagsüber – nicht im Schlafzimmer. Die besten Voraussetzungen für ein gesundes Schlafverhalten sind Harmonie und festgesetzte Einschlafrituale, die da wären

  • der Abendspaziergang mit oder ohne Hund, um den Körper mit Sauerstoff zu versorgen
  • entspannende Yoga-Übungen, progressive Muskelentspannung o. ä.
  • Visualisierung, also Fantasiereisen
  • harmonische Bücher, also Romanzen oder Komödien
  • die gute Tasse Kräutertee
  • beruhigende Musik
  • homöopathische Mittel wie Baldrian sind nur eingeschränkt einsetzbar

Sinn dieser Rituale ist Körper, Geist und Seele zu lehren, in den Ruhemodus zu schalten. Für eine angenehme Nachtruhe ist ein wohltemperiertes Schlafzimmer ebenso wichtig wie eine gute Matratze.
Unbedingt zu vermeiden, ist alles was aufputscht, wie den Thriller im Fernsehen oder auch in gedruckter Form, Alkohol oder Leistungssport. Mit kleinen Tricks lässt sich der Schlaf herbeizaubern.

Das richtige Bett

Ebenfalls zu den äußeren Einwirkungen, welche das Schlafen verhindern können, zählt das Bett. Sorgfalt beim Matratzen kauf sowie bei den restlichen Teilen des Bettes gilt hierbei. Bekannte Hersteller wie allnatura bieten schon lange Möbel

gähnen

und Schlafzimmer ausstattung an, welche einen guten Schlaf im Fokus haben. So findet man beispielsweise hochwertige Elektro-Lattenroste oder gar Bio-Lattenroste im Angebot.

Belästigung durch Lärm oder Lichteinwirkung

Schichtarbeiter, die tagsüber schlafen, sind sowohl Helligkeit als auch Lärmbelästigung ausgesetzt, die dem Einschlafen wenig förderlich sind. Durch Rollos oder Jalousien abgedunkelte Räume, der Einsatz vo

n Schlafmaske und Ohrstöpsel bzw. Kopfhörer für entspannende Klänge aus dem CD-Player schaffen Abhilfe. Auch der Schichtarbeiter muss erst zur Ruhe kommen und sich entspannen, bevor er zu Bett gehen und in den Schlaf kommen kann. Der Einsatz dieser Hilfsmittel ist grundsätzlich zu empfehlen, wenn die Belästigung von Lärm oder Lichteinwirkung plagen.

Körperliche Anstrengung

Viele Menschen schwören auf sportliche Betätigung am Abend. Wenn der Körper alles gegeben hat und richtig ausgepowert ist, benötigt er noch kleine Aufmerksamkeiten wie eine heiße Dusche, einen Saunagang oder auch die Zugabe von Magnesium. Danach auf der Couch ein wenig entspannen und der erholsame Schlaf ist garantiert.

Wetterfühligkeit

Autogenes Training bedarf einiger Übung, hat sich aber bei Einschlafproblemen, die durch Wetterfühligkeit bedingt sind, durchaus bewährt. Diese Methode sollte aber mit einem erfahrenen Trainer geübt werden.

Und hier noch ein kleines entspannungs Video, für alle die gerade nicht einschlafen können, aus dem Bereich autogenes Training: